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Belastungs-EKG

Das Belastungs-EKG (Ergometrie) wird auf einem Fahrradergometer in sitzender oder halbliegender Position unter stufenweiser Erhöhung der Belastung durchgeführt. Wie im Ruhe-EKG wird die Herzstromkurve während der gesamten Untersuchung als 12-Kanal- EKG registriert und abgespeichert. Außerdem wird während jeder Belastungsstufe Ihr Blutdruck bestimmt. Dieses Verfahren kommt häufig dann zur Anwendung, wenn eine relevante Verengung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) vermutet wird. Eine reduzierte Blutzufuhr bei unter Last gleichzeitig erhöhtem Sauerstoffbedarf könnte sich in der Untersuchung als Enge/Druck im Brustkorbbereich, typischen EKG-Veränderungen oder sogar Herzrhythmusstörungen bemerkbar machen. Allerdings ist die diagnostische Aussagekraft der Ergometrie eingeschränkt. Vor allem wenn ein erhöhtes individuelles Risiko für Herz-Kreislauf- Erkrankungen vorliegt, ist eine Belastungsuntersuchung in Kombination mit Bildgebung (Stress-Echokardiographie, Herz-MRT, Herzszintigraphie beim Nuklearmediziner) überlegen. Auch wenn eine körperliche Ausbelastung z. B. auf Grund von orthopädischen Einschränkungen nicht gelingt, stehen diese Verfahren alternativ in Verbindung mit medikamentöser Belastung zur Verfügung. Ein Belastungs-EKG kann aber auch zur Überprüfung des Puls- und Blutdruckverhaltens indiziert sein bei Patienten mit einer Bluthochdruckerkrankung (Hypertonie) und/oder Kurzatmigkeit unter Belastung. Auch wenn Sie mit sportlichen Aktivitäten beginnen oder diese steigern wollen, empfehlen wir die Durchführung eines Belastungs-EKGs. Denn hier können sich wichtige Empfehlungen zu Effektivität und Sicherheit Ihres Trainingsprogramms ergeben.